Nordschweden

Endlose Wälder, beeindruckende Bergketten, unberührte Seen mit kristallklarem Wasser, ein Urvolk das nach wie vor von der Rentierzucht lebt und menschenleere Landschaften in denen Bären, Vielfraße und Polarfüchse Zuhause sind – nicht zu Unrecht wird der Norden Schwedens auch als letzte wahre Wildnis Europas bezeichnet.

Die eindrucksvollen Naturlandschaften zeigen sich besonders im Gebiet des UNESCO-Welterbes Laponia. Das 9400 km² große Territorium umfasst mehrere Nationalparks und Naturreservate.  In den Wintermonaten ist Nordschweden kalt und schneesicher. Dann beeindruckt die Region am Polarkreis mit zauberhaften weißen Landschaften und lockt mit Outdoor-Erlebnissen wie Schneemobiltouren, Eisfischen oder Safaris in Rentierschlitten. Im Sommer kommen Abenteurer und Aktivurlauber zum Wildnis-Trekking oder wandern auf dem berühmten Königspfad „Kungsleden“. Wer auf außergewöhnliche Art übernachten möchte, kann sich in einem Baumhaushotel oder in einem Eishotel ein Zimmer nehmen.

Zu den besonderen Naturerlebnissen in Nordschweden zählen die Mitternachtssonne und das Nordlicht. In den Sommermonaten sorgt die Mitternachtssonne rund um die Uhr für Tageslicht. Von September bis März sind die Nord- oder Polarlichter am arktischen Himmel über Schweden zu beobachten.

Den größten Teil Nordschwedens macht Lappland aus. Die Heimat der samischen Ureinwohner erstreckt sich auch auf Gebiete in Norwegen, Finnland und Russland. Die historische Provinz Schwedisch Lappland ist in die Regierungsbezirke Västerbotten und Norrbotten aufgeteilt. Schwedens nördlichster Punkt ist Treriksröset, das Dreiländereck zwischen Norwegen, Finnland und Schweden. An der Grenze zu Norwegen verlaufen die Skanden. Der höchste schwedische Berg des Skandinavischen Gebirges ist der Kebnekaise mit 2.111 Metern.